Nichts als Wahlpropaganda

Stellungnahme der BI zur Vorstellung des "Pfalzmarktweges " durch unsere Ortsvorsteherin am Samstag den 26.03.2011 (Bericht "Rheinpfalz vom 29.03.2011

Auf alten,  immer noch unbefestigten Pfaden,  auf Stimmenfang für Kurt Beck und Günther Ramsauer unterwegs“ wäre wahrscheinlich die bessere Umschreibung für die Landpartie der SPD in Ruchheim gewesen. Die Einladung zu dieser „Butterfahrt“ haben  viele  Bürger erst  am Samstagmorgen (26.03.11), als  Beilage des SPD Blattes „Ruchheim Aktuell“  erhalten. Treffpunkt zur Fahrt: der SPD Infostand am Schloss. Unter einer Informationsveranstaltung der Ortsvorsteherin, für ihre Bürger,  stelle ich mir etwas anderes vor. Aber was ist nun für den Bürger herumgekommen, außer einem Ausflug über Feld und Flur?

Fotos: Best of 2008-2010

Diese Galerie enthält eine Sammlung der besten Fotos der letzten 3 Jahre.

Fotos: Autobahnsperrung 22. Februar

Am 22. Februar wurde die A61 aufgrund eines schweren LKW-Unfalls gesperrt. LKWs wurde empfohlen, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Hierzu bot sich natürlich die für solche Lasten perfekt ausgelegte Ortsdurchfahrt Ruchheim an. Hier ging zu Weilen nichts mehr.

Archiv, 15.Februar 2010 : Wieviel zusätzlicher Verkehr durch „Kartoffel-Kuhn“?

Die Zahlen über das zusätzliche Verkehrsaufkommen in der Ortsdurchfahrt Ruchheim, durch die Ansiedlung der Firma Kartoffel-Kuhn, schwanken zwischen 3,4 und 30 zusätzlichen Traktorengespannen täglich.

Information der Stadtverwaltung LU, gegenüber der BI:

Durch die Ansiedlung von “ Kartoffel-Kuhn“ ist, in Spitzenzeiten,  mit höchstens 3,4 zusätzlichen Ortsdurchfahrten täglich zu rechnen.

Gleichzeitig werden diese Zahlen von der Stadtverwaltung selbst, gegenüber der Stadt Frankenthal angezweifelt!

Einschätzung der Stadtverwaltung, gegenüber Frankenthal:

Archiv, 22.September 2009: Vorstellung des Pfalzmarktweges in Fußgönheim

Am 21.09.2009 um 19.00 , wurden die Pläne zum Flurbereinigungsverfahren des sogenannten Pfalzmarktweges, in Fußgönheim, vorgestellt.

Es handelte sich um einen Informationsabend mit hohem Unterhaltungswert.

Den anwesenden Landwirten und Grundstückseigentümern wurde der Planungs- und Verfahrensweg vorgestellt. Geschätzte Dauer für dieses Verfahren ca. 3 Jahre ( ohne Bauzeit)!

Die Vorstellung des Streckenverlaufes des Pfalzmarktweges sorgte dann für heftige Diskussionen.

z.B.Warum wurde der Streckenverlauf nicht vorher besprochen; warum ausgerechnet an meinem Hof vorbei; warum nicht durch das Feuchtbiotop, wegen der paar Kröten u.s.w. , u.s.w.

Dem Zuhörer war  klar; geklärt ist hier scheinbar überhaupt noch Nichts.

An eine schnelle Entlastung der Ortsdurchfahrt kann man nach diesem Abend nicht wirklich glauben.

Die Frage bleibt.

Wieviele Jahre Verkehrs-Chaos will man uns noch zu muten ?

Archiv, 18. September 2009: Entlastung von Mutterstadt auf Kosten der Ruchheimer?

Laut Zeitungsartikel in der „Rheinpfalz“ vom 17.09.2009, wird Mutterstadt sein Neubaugebiet in Richtung Ruchheim, durch den Bau einer Umgehungsstraße entlasten. Es ist zu Befürchten,dass der landwirtschaftliche Verkehr nun direkt auf die L 524 in Richtung Ruchheim gedrängt wird und die erhoffte Entlastung durch den sogenannten Pfalzmarktweg, scheitern wird.
Möglich machte diese Variante, die Änderung des Durchfahrtsverbotes in Ludwigshafen- Ruchheim, die seit Februar 2009, landwirtschaftlichem Verkehr aus Richtung Mutterstadt die Durchfahrt  erlaubt!

„Wir danken den Beteiligten von Stadt und Land für so viel Weitsicht und Verhandlungsgeschick“

Archiv, 25. August 2009: Verwaltungsgericht Neustadt weist Klage der Landwirte ab

Das Verwaltungsgericht in Neustadt hat am 24.08.2009, die Klage der Landwirte Renner (Mutterstadt) und Reber ( ortsansässiger Landwirt), gegen die Breitenbegrenzung von 2,40m, abgewiesen.

Das Gericht bestätigt somit die Auffassung des Stadtrechtsausschusses Ludwigshafen , vom 03.09.2008. Die Durchfahrtsstraße ( L 524), die in einem Teilabschnitt nur 4,53m breit ist, ist auf Grund der erheblichen Gefährdung  anderer Verkehrsteilnehmer ( § 45) , nicht geeignet  überdimensionierten landwirtschaftlichen Verkehr aufzunehmen.

Ausgenommen vom Durchfahrtsverbot bleiben weiterhin ortsansässige landwirtschaftliche Betriebe.

Archiv, 7. Juni 2009: Es kam, wie von der BI angekündigt : „landwirtschaftlicher Verkehr frei“!

Die Aufhebung des Durchfahrtsverbotes, im Mai 2008, machte diese Änderung der Beschilderung erst möglich!

Am 5. Juni 2009, wurden auf der Gemarkung Mutterstadt die Durchfahrtsverbotschilder, für Fahrzeuge über 3,5 t , wieder aufgestellt. Jetzt allerdings mit dem Zusatz „landwirtschaftlicher Verkehr frei“.

Archiv, 28. Mai 2009: Das bedeutet : „Landwirtschaftlicher Verkehr frei“

Am 16. April 2009 beantragte Herr Zeiser ( Stadtverwaltung Ludwigshafen), beim LBM Speyer, für die Durchfahrt in Ruchheim aus südlicher Richtung, das Zusatzschild „ Landwirtschaftlicher Verkehr frei“. Durch dieses Schild dürfen Fahrzeuge, über der max. zulässigen Breite von 2,55 m, legal verkehren. Landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Arbeitsgeräten bis zu einer Breite von 3,30 m ist dann die Durchfahrt durch Ruchheim erlaubt.

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